Aktuell

Neue Mitglieder bei der Feuerwehr

Für  Interessenten an einer Feuerwehrmitgliedschaft - Info

 

 

05.11.2011

Jährliches Hallenfußballturnier der Feuerwehren

 

Die Feuerwehr Schlossberg hat am Samstag den 05.11.2011 am jährlichen Feuerwehrfußballturnier der Feuerwehr Rosenheim, Pfraundorf und Schlossberg teilgenommen.

Nach zwei Siegen und einer Niederlage konnten wir an dem Spiel um Platz 3 und 4 gegen Aising teilnehmen.  Nach einemsehr spannenden Endspiel konnten die Schlossberger Feuerwehrler das Spiel im Elfmeterschießen für sich entscheiden. Am Abend wurde der Pokal bei der Siegerehrung im Feuerwehrhaus Pang überreicht.

Hiermit Beglückwünschen wir die Spieler und bedanken uns für die Fanbegleitung auf den Zuschauerrängen!

 

 

04.05.2011

Brandcontainer

Flash-Over Training

Schlossberg: Anfang Mai konnten wieder vier Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Schlossberg im holzbefeuerten Brandübungscontainer für den Innenangriff bei Wohnungsbränden geschult werden.Ziel dieser Ausbildungen ist es, die Gefahren des Innenangriffes rasch zu erkennen, Gegen- bzw. Schutzmaßnahmen zu ergreifen und den Brand möglichst effektiv zu löschen.

Dabei ist es äußerst wichtig die Einsatzkräfte so zu sensibilisieren, dass diese eine mögliche Rauchgasdurchzündung frühzeitig erkennen, gegensteuern und so den Flash-Over verhindern.

Der Trainingscontainer der Versicherungskammer Bayern, der für eine Woche bei der Feuerwehr Bachmehring aufgestellt wurde, bietet hierzu beste Voraussetzungen. Ist es doch mit ihm möglich, unter kontrollierten Verhältnissen und unter den Anweisungen erfahrener Ausbilder die Brandentstehung zu verfolgen, einen Flash-Over zu erzeugen und diesen real zu bekämpfen.

Nach dem Entfachen eines Initialfeuers um die Spannplatten im Innern des Containers zum Ausgasen zu bringen, wird die Containertür geschlossen. Der gesamte Raum füllt sich binnen kürzester Zeit fast bis zum Boden mit dunklem, giftigen, brennbaren Rauch. Die Sicht für die Atemschutzgeräteträger zu diesem Zeitpunkt ist nahezu null.

Nun wird die Containertür geöffnet, was dem Öffnen der Wohnungs- bzw. Zimmertür zum Brandraum gleichkommt. Luftsauerstoff kann jetzt im unteren Bereich der Öffnung in den Innenraum strömen, während im oberen Bereich der beißende, schwarze Qualm druckvoll ins Freie entweicht. Sauerstoff und Rauchgase vermischen sich – es entsteht eine gefährliche, brennbare Konzentration -. In Folge der enormen Temperaturen von 600 – 800°C im Deckenbereich bilden sich in der Rauchschicht Flammenzungen, sog. „Dancing Angles“ die über die Köpfe der Einsatzkräfte hinweg ziehen.

Wird jetzt nicht mit der richtigen Löschtechnik dieses Phänomen bekämpft, kommt es zur Durchzündung. Der Raum stünde schlagartig im Vollbrand und die Atemschutzträger wären einer tödlichen Situation ausgesetzt.

Um dies zu verhindern erlernen die Feuerwehrleute mit Hilfe von Hohlstrahlrohren die Rauchgase gezielt zu kühlen und dabei äußerst geringe Mengen an Löschwasser einzusetzen.

Denn zu viel ausgebrachtes Wasser führt bei der enormen Hitze zu vermehrtem Wasserdampf, welcher trotz der hervorragenden Schutzkleidung schmerzhafte Verbrühungen zur Folge haben kann.

Jeder der Teilnehmer hatte während der gesamten Ausbildung  mehrmals die Gelegenheit den Verlauf des Feuers zu „lesen“ und die optimale Löschtechnik zu erlernen.

Schweißgebadet und sichtlich gezeichnet von den enormen Temperaturen und den damit verbundenen körperlichen Anstrengungen verließen die Atemschutzträger nach ca. 25 Minuten intensiver Ausbildung den Übungscontainer.

In der anschließenden Nachbesprechung konnte dann jeder der Übungsteilnehmer seine Eindrücke und Erfahrungen wiedergeben und nützliche Tipps und Tricks für einen möglichen Einsatz von den beiden Trainern erhalten.

Solche einsatznahen Ausbildungen erhöhen die Sicherheit der Einsatzkräfte enorm und führen zu einer wesentlichen Steigerung des Ausbildungsgrades. Der Flash-Over-Container ist somit einer der wichtigsten Bausteine in der Ausbildung der Atemschutzgeräteträger. Um so mehr verwundert es, dass Gerüchten zu Folge diese Art der Aus- und Fortbildung Ende 2012 eingestellt werden soll, da sich die Versicherungskammer Bayern aus dem Sponsoring des Brandübungscontainers zurückziehen will.

Im Sinne weiterer Ausbildungen und zum Schutz der Feuerwehr-Einsatzkräfte kann man nur hoffen, dass dieser Entschluss nochmals intensiv überdacht oder nach Ausbildungsalternativen gesucht wird.

Fotos / Text: P.L.

 

 

 

31.07.2010

Ferienprogramm 2010

A mords Gaudi die 2te bei der Feuerwehr Schloberg...

Am Samstag den 31. Juli konnten wieder einige Schlerinnen und Schüler aus Stephanskirchen an einem „Tag bei der Feuerwehr Schloßberg“teilnehmen.

Im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde Stephanskirchen führte die Feuerwehr Schloßberg einen „Abenteuertag“mit Schwerpunkt auf das Feuerwehrwesen mit den Kindern durch.Zu Anfang wurden Fragebögen über das Wissen ber Feuergefahren an die Kinder verteilt, welche ohne weitere Schwierigkeiten ausgefüllt wurden. Dann musste ein Parcour mit Zeitmessung überwunden werden.Die Kinder mussten Feuerwehrschläuche zusammenkuppeln, mehrere Fenster einesHausmodells (ausgeliehen von unserer Gemeindewehr Leonhardspfunzen, hier noch einmal Danke) mussten mit einer kleinen Druckwasserspritze „aufgespritzt“und Feuerwehrleinen mussten Zielgenau geworfen werden. Auch ein Hindernis aufgebaut aus Steckleitern musste überwunden werden. Nachdem dies alles geschafft war, folgte ein zweiter Durchgang. Als alle Kinder den Parcour inherausragender Zeit geschafft hatten wurde in zwei Gruppen aufgeteilt. Nun konnten die Kinder der einen Gruppe ihr Geschick beim Stapeln von leeren Getränketrägern und beim Besteigen derjenigen zeigen. Die Spitzenreiter schafften heuer eine Höhe von 21 Kisten zu stapeln bevor die Schwerkraft siegte. Die andere Gruppe konntein dieser Zeit auf einemWasserspiel (Leihgabevom Technischen Hilfswerk Rosenheim) ihr Geschick beim Umgang mit Strahlrohr und Wasserstrahl demonstrieren.Nach Durchlauf der jeweiligen Stationen tauschten die Gruppen ihre Positionen. Dazwischen gab es Getränke und Wurstsemmeln zur Brotzeit, um wieder zu Kräften zu kommen.Zur Mittagszeit wurden dann die Stationen aufgeräumt. An der „Kleiderausgabe“ gab es für die Kinder einen Feuerwehrmantel und einen „Feuerwehrhelm“welcher am Ende der Veranstaltung behalten werden durfte. Nach der „Einkleidung“wurde ein Erinnerungsfoto auf der Drehleiter gemacht. Dann hieß es ALLE auf die Einsatzfahrzeuge verteilen und Abfahrt zum „Einsatz“. Nach kurzer Fahrt in die Kiesgrube der Fa. Sandbichler (auch hier herzlichen Dank für die zur Verfügungsstellung) wurden durch die „neuen“Feuerwehrkräfte Schlauchleitungen für einige Löschangriffe aufgebaut, da mehrere Brände durch die Kinder mit Hohlstrahlrohen abgelöscht werden mussten. Als die Brandherde verloschen waren konnten die Kinder mit dem Wasserwerfer vom Schloßberger Vierzig-Eins (40/1) spritzen und den ganzen „Einsatzort“bei einer Fahrt im Korb der Drehleiter aus einer Höhe von 30 m überblicken.Bei der Rückfahrt wurde wieder ein kleiner Umweg durch Ortsteile von Stephanskirchen eingelegt und schlielich kehrte man gegen 15 Uhr 30 an das Feuerwehrhaus zurück.Hier war bereits das nächste „Feuer“, aber diesmal im Grill entfacht worden. Bei den üblichen Grillschmankerln lie man es sich dann schmecken und den Tag Revue passieren. Aber Halt! Wir waren noch lange nicht fertig, es hieß doch „Ein Tag bei der Feuerwehr“, die kann auch erst nach einem Einsatz nach Hause gehen, wenn die Einsatzfahrzeuge wieder bestückt und die Schläuche gewaschen wurden. Gesagt getan, die Kinder beteiligten sich unter großem Interesse beim Waschen der Feuerwehrschläuche im Schlauchtrog des Feuerwehrhauses und konnten miterleben wie diese dann nachdem sie durch die Schlauchwaschmaschine gezogen wurden zum Trocknen in den Schlauchturm gehängt wurden. Als dann festgestellt wurde, daß trockene Schläuche im Schlauchturm hingen waren die Kinder wieder Feuer und Flamme als es hieß die hängen wir gleich ab und wickeln sie auf“. Hier legten die Kinder selber Hand an als die Rollschläuche mit dem Wickelgerät aufgerollt und im Schlauchmagazin verstaut wurden. Nach einer dreiviertel Stunde war dann alles geschafft. Die Eltern der Kinder waren bereits eingetroffen um ihre Schützlinge abzuholen. Nach einer kleinen Dankesrede des Kommandanten an die Kinder und an die mithelfenden Schloßberger Feuerwehrkameraden wurde den Kindern eine persönliche Urkunde mit „Erinnerungs-Button“ überreicht.

Die Feuerwehr Schloberg hofft das auch im nächsten Jahr wieder viele Kinder am

Tag in der Feuerwehr Schloberg

mitmachen und denen die bereits dabei waren ihre Freude hatten, vielleicht beteiligen sie

sich auch wieder. Eventuell hat es ja einigen Buben und Mädchen so gut gefallen, da wenn sie das

erforderliche Alter (in Schloberg 14) erreichen, mit Eintritt in die Jugendfeuerwehr

mithelfen andere Mitmenschen aus Gefahren zu Retten.

Also bis nächstes Jahr.

W.T.

 

 

02.03.2010

Objektübung mit echtem Feuer

Feuerwehr wird zum Brandstifter

„Feuerwehrübungen sollen so realitätsnah wie nur möglich sein, um die Feuerwehrmänner optimal auf ihre Einsätze vorzubereiten!“ Um diesem Anspruch gerecht zu werden, inszenierte Atemschutzwart Peter Lechner eine ganz besondere Art der Übung – eine „Heißausbildung“ vor Ort. Ein reales, echtes unberechenbares Feuer mit all seinen Gefahren.

Schnell wurde der Kontakt zum Verband noRisc hergestellt. Dieser Verein, ansässig im benachbarten Bad Aibling, unter der Leitung von Vorstand Wolfram Höfler, ist ein Garant für derartige Übungen. Ohne dem Know-how dieses Teams wäre eine derartige Ausbildung nicht möglich.

Akribisch wurde im Vorfeld der Übung mit Hilfe dieser Spezialisten ein Abbruchhaus am Schloßberg auf dessen Eignung und etwaige Gefahrenquellen bzw. Unzulänglichkeiten hin untersucht und der optimale Ort des Brandherdes festgelegt.

Am 02.03.2010 war es dann soweit. In der Garage des Anwesens wurde ein Holzfeuer entfacht und mittels Handy der „Notruf“ an die Feuerwehreinsatzzentrale Rosenheim abgegeben. Bereits Minuten später schrillte die Sirene. Dem Alarmfax war zu entnehmen: „Werkstattbrand im Salinweg 53, mehrere Personen im Gebäude“.

Dichter, beißender Qualm drang bereits aus Fenstern und Ritzen, als kurze Zeit später der Löschzug der Schloßberger Wehr am Übungsobjekt eintraf.

Nach der ersten Lageerkundung durch Zug- und Gruppenführer wurden Feuerwehrmänner, ausgerüstet mit schwerem Atemschutz, in das mit schwarzem, giftigen Rauch gefüllte Gebäude geschickt. Zum einen um die darin vermuteten Personen (in Form von Holzpuppen) zu retten und zum anderen um das Feuer zu bekämpfen. Für die eingesetzten Atemschutztrupps, welche in völliger Dunkelheit und bei enormer Hitze agieren mussten, war es jetzt an der Zeit ihr gelerntes Fachwissen in Bezug auf Personensuche sowie Wohnungsbrandbekämpfung gezielt einzusetzen. Müssen doch alle „Personen“ schnellstmöglich gefunden und der Brandherd mit der optimalen Wassermenge gelöscht werden, um nicht in Folge der Wasserdampfbildung selbst „gegart“ zu werden. Denn trotz der hochwertigen Schutzkleidung bildet der siedend heiße Wasserdampf eine nicht zu unterschätzende Gefahr für die Einsatzkräfte, kann er doch bis auf die Haut durchdringen.

Unterstützt von ihren Feuerwehrkameraden, welche parallel mit Überdruckventilation den Rauch aus dem Gebäude drückten, wurde so das Übungsziel rasch erreicht. Nach ca. 75 Minuten intensiver, schweiß treibender Arbeit konnte dann „Feuer aus“ gemeldet werden.

Bei der abschließenden Nachbesprechung im Feuerwehrhaus wurde, sowohl vom Kommandanten Werner Triller als auch von Wolfram Höfler, der zusammen mit fünf weiteren Mitgliedern von noRisc die Übung im Inneren des Gebäudes begleitete und so ständig für eine optimale Sicherheit der Übungskräfte sorgte, allen Beteiligten eine hervorragende Leistung bescheinigt.

„Es hat sich einmal mehr gezeigt, dass gezielte, immer wiederkehrende Ausbildung eben doch Früchte trägt“, so Höfler in seinem Plädoyer.

An dieser Stelle bedankt sich die FF Schloßberg bei den Hausbesitzern Georg und Hilde Fellermeier sowie bei allen Beteiligten des Verband für Feuerwehr Realausbildung e.V. „noRisc“. 

Website: www.no-risc.de

Bericht: P.L.

 

 

 

 

 

12.01.2010

Objektübung Altes Schulhaus - Brandübung mit Evakuierung der Seniorenbegegnungsstätte

Bei einer Objektübung in der Seniorenbegegnungsstätte im Altem Schulhaus in Schloßberg, wurde die Evakuierung der Einrichtung für den Ernstfall geübt. Schwieriger gestaltete die Situation das Verrauchen der Räume, wie bei einer solchen Übung üblich und vor Allem die eingeschränkte Mobilität der “Opfer”. Da es bei einer solchen Situation auf die schnellstmögliche Evakuierung aller Personen in dem Gebäude ankommt, war diese Übung eine wichtige Hilfe dies zu üben und im Ernstfall wertvolle Zeit zu gewinnen.

 

 

 

 

28.11.2009

Besuch in der BSA Traunreut

Atemschutzausbildung in der BSA Traunreut

Die Wirkung von Feuer kann oft verheerend und besonders bei Wohnungsbränden lebensbedrohlich sein.Aus diesem Grund wurden Ende November auf Initiative von Atemschutzgerätewart Peter Lechner, 8 Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Schloßberg in der Brandsimulationsanlage der Feuerwehr Traunreut gezielt auf das Vorgehen bei Wohnungsbränden geschult.Die BSA, wie sie im feuerwehrtechnischen Sprachgebrauch genannt wird, stellt neben der Atemschutzgrundausbildung und dem holzbefeuerten Flashover-Container die dritte Säule der gesamten Atemschutzausbildung dar. Während im Flashover-Container die Anzeichen, der Umgang und die Bekämpfung einer realen Rauchgasdurchzündung erlernt werden, so geht es bei der Ausbildung in der BSA im Wesentlichen um das koordinierte Absuchen eines Raumes und der Brandbekämpfung bei Wohnungsbränden.Ziel des Übungsszenarios in der BSA ist somit das schnellstmögliche Auffinden einer Person in einer stark verrauchten Wohnung sowie die anschließende gezielte Bekämpfung des Feuers.

Doch auch in der mit Gas befeuerten BSA wird der richtige Umgang mit Hohlstrahlrohr und Löschwasser geschult. Handelt der eingesetzte Atemschutztrupp beim Erreichen des Brandraumes und der anschließenden Brandbekämpfung nicht fachgerecht, so erkennt dies die computergesteuerte Anlage. Es dauert dann nicht lange, bis Stichflammen an der Decke entlang kriechen und den Raum schlagartig auf mehrere hundert Grad Celsius im Deckenbereich erhitzen - Ein Flashover wurde simuliert -.

Nun ist es für das Atemschutzteam an der Zeit mit dem erlernten Fachwissen die Flammen rasch einzudämmen, den „Brandrauch“ zu kühlen um letztendlich dem Brandherd den Gar auszumachen. Hierbei muss jedoch sorgsam mit dem Löschwasser umgegangen werden, denn auf Grund der enormen Hitze und der daraus resultierenden Wasserdampfbildung, kann es bei zu großzügiger Wasserabgabe durchaus zu Verbrühungen kommen.

Erkennt die Elektronik die zielgerichtete Wasserabgabe, so erlischen Flashover und Brandherd, das Übungsziel wurde erreicht und der Trupp kann die Wohnung verlassen.Während der gesamten Einsatzübung wird das Atemschutzteam von einem Ausbilder  begleitet, um so die Vorgehensweise festhalten zu können. In einer kurzen Manöverkritik. Am Ende des Übungseinsatzes wird dann positives aber auch verbesserungswürdiges Verhalten mit dem Trupp besprochen. Anschließend dürfen sich die schweißgebadeten Atemschutzgeräteträger ihrer Ausrüstung entledigen, sich im angrenzenden Vorbereitungsraum erholen und mit Getränken stärken, während der nächste Truppdie Übungsanlage betritt und sein Bestes gibt.

Die einsatznahen Voraussetzungen mit denen alle Atemschutzgeräteträger bei dieser Schulung konfrontiert wurden, führen zu einem Ausbildungsgrad, der die Sicherheit der Einsatzkräfte und vor allem die Rettungsmöglichkeit der von Brand gefährdeten Personen wesentlich erhöht.Dies war die einhellige Meinung aller Übungsteilnehmer und somit die wertvollste Erkenntnisdieses sehr strapaziösen Ausbildungstages.

P.L.

 

 

 

 

 

29.09.2009

Kommandantenwahl

Durch den Rücktritt unseres 1. Kommandanten Alois Kogler, fand am 29. September eine vorgezogene Wahl des 1. und 2. Kommandanten statt. Als Erster Kommandant wurde bei der - von der Gemeinde Stephanskirchen durchgeführten Wahl - Werner Triller gewählt. Als Zweiter Kommandant, wurde der bisherige Zweite Kommandant, Manfred Gerauer, wiedergewählt. Die anwesenden Vertreter der Kreisbrandinspektion, KBI Richard Mittermaier und KBM Franz Hochhäuser, sowie Stephanskirchens Bürgermeister Rainer Auer, bedankten sich beim bisherigen Kommandanten Alois Kogler für sein Engagement während seiner Dienstzeit und wünschten den neuen Kommandanten viel Glück und der Mannschaft eine weitere gute Kameradschaft.

 

 

 

 

18.09.2009

Großbrand bei Rauch im Holz

Alarmstufe 3  (Großbrand) hieß es am Freitag den 18.09., als gegen 17:15 Uhr die Alarmsirene  am Schloßberg schrillte. In "Rauch im Holz"  stand eine Lagerhalle in Flammen. Neben der FF Schloßberg wurden 7 weitere Feuerwehren der umliegenden Nachbargemeinden alarmiert. Beim Eintreffen am Brandherd stellte sich folgende Lage dar: Das gesamte Gebäude  mit ca. 1000 m2 stand bereits im Vollbrand. Es galt mittels Werfer vom  LF und Wenderohr der DL sowie weiteren Strahlrohren die  Ausbreitung an der Westseite zu verhindern und eine Wasserversorgung vom  nahegelegenen Löschweiher aufzubauen.  Durch die große Zahl der Einsatzkräfte, war die Löschwasserversorgung rasch aufgebaut und es konnte ein effektiver Löschangriff erfolgen. Da neben der  Halle größere Mengen an Heu und Stroh  gelagert waren und diese bereits zu brennen begannen, musste dieser gesamte  Lagerraum mittels Traktoren geräumt und das  immer wieder aufflammende Heu abgelöscht werden. Gegen 23:00 Uhr  kehrte die Schloßberger Mannschaft wieder  zum Standort zurück, stellte die Alarmbereitschaft  der Einsatzfahrzeuge wieder her und man konnte  gegen 01:00 Uhr nach Hause zurückkehren. Im Einsatz war die  FF Schloßberg mit 5 Fahrzeugen, dem Beleuchtungsanhänger und ca. 20  Mann.

 

 

10.07.2009

Maschinistenlehrgang in Schloßberg

In der Zeit vom 22.06. bis 10.07.2009 fand ein  Maschinistenlehrgang des KfV Rosenheim bei uns im Feuerwehrhaus statt. Mit 25 Lehrgangsteilnehmern war es eine der größten Gruppen die ein Maschinistenlehrgang umfasst. Es waren Teilnehmer der Feuerwehren Beyharting, Griesstätt, Leonhardspfunzen, Pfaffenhofen, Prutting, Raubling, Schonstett, Söllhuben ,Ziegelberg und Schloßberg dabei. An 8 Abenden, und einem Übungssamstag, wurden die Teilnehmer in die Aufgaben des Maschinisten unterwiesen. An den Abenden wurde der Theorieteil gelehrt, der Aufbau der Pumpen und deren Funktionsweisen, Löschwasserförderung unter Beachtung des Druckes, Straßenverkehrsrecht, Fahrzeugtypen, Aufgaben des Maschinisten, Pflege der Geräte, Erkennen und Beheben einfacher Fehler, Erzeugung von Löschschaum, beinhaltete. Am Übungssamstag fanden dann praktische Übungen, wie Unterweisung in die Bedienung verschiedener Pumpen und Stromerzeuger, Löschwasserförderung, Ansaugen aus Gewässern oder Hydranten, etc. statt. Am vorletzten Übungsabend wurde die Theoretische Prüfung abgehalten, während am letzten Tag die praktische Prüfung statt fand. Dabei wurde die richtige Bedienung der Pumpe innerhalb einer langen Löschwasserförderleitung geprüft. Dazu legten die Teilnehmer eine 800 Meter lange Schlauchleitung über einen gesamten Höhenunterschied von 40 Metern. Dann wurden Druckanstieg und -abfall durch Öffnen und Schließen mehrerer Verbraucher erzeugt und die richtigen Reaktion des “Maschinisten” darauf geprüft. Darauf fand die Zeugnisvergabe durch im Feuerwehrhaus Schloßberg mit anschließendem Essen statt. Die Ausbilder waren zufrieden mit der Leistung der Prüflinge und somit bestanden alle die Prüfung.

 

 

07.07.2009

Übung: Personenrettung aus Silo

Trotz starken Regens übte die Gruppe an diesem Dienstag eine Personenrettung. Das Szenario war wie folgt: Mehrere Übungspuppen wurden als Opfer in ein altes mehrere Meter tiefes Silo gebracht. Dieses war nur durch eine kleine seitliche Luke zugänglich. Das Silo war oben überdacht, jedoch offen. Nach dem Eintreffen der Mannschaft wurde zuerst mit Hilfe des Ex-Meters gemessen ob im Inneren des Silos ein explosives Gasgemisch vorhanden war. Dann ging durch die Luke über eine Steckleiter, ein Atemschutztrupp (wegen der möglichen Ansammlung von Kohlendioxid als Atemgift in der Grube) vor. Dies gestaltete sich schon schwierig, da die Leiter auf dem Heuboden des Silos nicht richtig stand und man mit der Ausrüstung nur schwer durch die Luke passte. Währenddessen wurde ein Zugang zur Oberseite des Silos geschaffen und mit Hilfe vom Rollgliss, eine Trage in Das Silo gelassen, mit der die  “Opfer” nacheinender gerettet wurden.

 

 

20.06.2009

Dorffest der Feuerwehr 2009

Obwohl es an diesem Samstag anfänglich regnete, war auch das heurige Dorffest ein voller Erfolg. Die Besucher ließen sich vom Wetter nicht stören und erschienen zahlreich. Dazu war bis in die späten Abendstunden mit Musik, Essen und Trinken für Stimmung gesorgt. Ein Dank den Helfern beim Dorffest, die es wie jedes Jahr erst möglich machen, dass das Fest ein solcher Erfolg wird.

 

 

09.06.2009

Zugübung Brandbekämpfung

Zum erneuten Mal stand eine Übung zur Brandbekämpfung an, dieses Mal in einem leerstehendem Haus. Dazu wurde das gesamte Gebäude verraucht und mehrere “Opfer” im Gebäude versteckt. Auch dieses Mal wurden die Aufgaben Personenrettung und Brandbekämpfung schnell und sicher durchgeführt, jedoch konnte man im Vergleich zu den vorhergehenden Übungen einen routinierteren Ablauf beobachten. Diesen Erfolg kann man auf die letzteren Übungen und den damit verbundenen Lerneffekt verbuchen. Schließlich muss man durch ständige Übungen dafür sorgen, dass die Schlagkraft der Gruppe immer auf hohem Niveau bleibt und man sie immer weiter verbessern kann!

 

 

26.05.2009

Funkübung

An diesem Übungsdienstag fand eine Funkübung statt, wobei mehrere Aufgaben zu lösen waren: korrektes Funken zum einen, dazu das Fahren nach Koordinaten auf Karten ,dazu waren noch fachspezifische Fragen richtig zu beantworten. Ebenso wichtig war das richtige Buchstabieren von Namen. Des Weiteren wurde an mehreren Orten in der Gemeinde und der näheren Umgebung bei landwirtschaftlichen Anwesen, Straßen, Gewerbegebieten, etc. die Löschwasserversorgung - z.B. Hydranten, Teiche, Nähe zu Seen, Wasserreservoirs - überprüft, um im Ernstfall diese schneller zu finden, und eine ausreichende Löschwasserversorgung zu gewährleisten!

 

 

21.05.2009

Gemeindeübung: Brand in Schule

Am 21. übten die Gemeindefeuerwehren Schloßberg, Stephanskirchen, Ziegelberg und Leonhardspfunzen zusammen an der Schule in Stephanskirchen das Szenario eines Feuers. Im Vordergrund stand das Suchen und Retten von noch im Gebäude befindlichen Personen, wie Schüler und Lehrer. Mehrere Schüler blieben als “Opfer” im verrauchten Teil des Gebäudes und wurden durch die Atemschutzgeräteträger gerettet. Dabei konnte man sich ein Bild davon machen wie die Organisation der Evakuierung aller im Gebäude befindlichen Personen und die anschließende Feststellung fehlender Personen von statten ging. Die Übung konnte somit wieder genützt werden um die Zusammenarbeit aller beteiligten Kräfte im Erstfall einer solchen Situation entscheidend zu verbessern!

 

 

21.04.2009

Zugübung: Verkehrsunfall mit PKW und eingeklemmten Personen

Diese Woche, konnte unsere Mannschaft bei einer Zugübung ihr Können beweisen. Um die Übung abwechslungsreich und auch anspruchsvoll zu gestalten, wurde ein neues Szenario vorbereitet. Die Meldung war ein PKW mit mehreren eingeklemmten Personen. Am Einsatzort, war ein PKW an einer Böschung schräg am Hang gegen einen Baum “gefahren” und zum Stehen gekommen. Es waren insgesamt 4 Personen eingeklemmt, von denen 3 Übungspuppen waren und ein Kamerad als “Opfer”. Es galt: Den PKW gegen weiteres Rutschen zu sichern und abzustützen, um ein Kippen zu verhindern und sicheres Arbeiten zu ermöglichen. Dann mussten erweiterte Zugänge zu den Patienten geschaffen werden, um dem Rettungsdienst (im Ernstfall) einen Zugang zu ermöglichen und um die Personen zu befreien. Gleich von Anfang an wurden die eingeklemmten Personen durch einen Kameraden betreut. Danach wurden mit Hilfe von hydraulischem Rettungsgerät die Personen nacheinander befreit. Trotz kleinerer Anfangsschwierigkeiten, aufgrund der neuen Situation konnte die Übung souverän durchgeführt werden Am Schluss der Übung fand eine Nachbesprechung statt um die Fehler und alternative Möglichkeiten für diese Situation zu besprechen.  Fotos der Übung online !!!

 

 

14.04.2009

Info: Übung Hydranten/ Ortskunde

Am 14.04.2009 hat unsere Feuerwehr im Ortsbereich eine Überprüfung der Hydranten und eine Ortskunde vorgenommen. Es ist wichtig, sich mit den Gegebenheiten vor Ort und der Lage der Hydranten vertraut zu machen, denn im Ernstfall zählt jede Sekunde. Mehrere Hydranten waren z.B. zugewachsen oder überteert. Auch mit den Feuerwehrfahrzeugen durch die engen Straßen zu fahren, erfordert viel Geschick von den Fahrern. Wichtig ist, dass man die Hydranten und deren Beschilderung richtig erkennt. Man sollte an seinem Haus auch die Nummer erkennbar anbringen, damit diese von der Straße aus sichtbar ist. Dies ist besonders in der Nacht wichtig. All Das erleichtert die Arbeit der Feuerwehr und des Rettungsdienstes ungemein und kann im Falle des Falles Leben retten.

 

 

24.03.2009

Übung Kellerbrand Bauhof

Diesen Dienstag konnte wieder ein Szenario zur Brandbekämpfung geübt werden. Die Meldung war ein Kellerbrand im Bauhof. Zur realistischen Übungsgestaltung wurde die Örtlichkeit massiv mit Übungsnebel verraucht. Die 2 eingesetzten Atemschutztrupps konnten schnell sicherstellen, dass sich keine Personen im Gebäude aufhielten und das “Feuer” bald entdecken und “bekämpfen”. Danach wurde das Gebäude mit Hilfe des Überdruckbelüfters rasch entraucht. 

 

 

10.03.2009

Übung THL / Person unter LKW

Bei einer erneuten Übung zur technischen Hilfeleistung wurde diesmal die Situation einer eingeklemmten Person unter einem LKW Reifen geübt. Die Gruppe konnte diese neue Herausforderung gut abarbeiten. Die Übungspuppe wurde mit einem Hydraulikheber mit dem die Achse angehoben wurde, zuerst entlastet  und unter Einsatz von Hebekissen und einem größerem Hydraulikheber dann befreit.       Bilder gibt es in der Fotogalerie !!

 

 

03.03.2009

Übung THL / Unfall

Am Dienstag konnte die Übungsgruppe wieder an einem alten Auto das Szenario eines Verkehrsunfalls mit einer eingeklemmten Person üben. Diesmal war die Anforderung: Befreiung der Person aus einem auf der Seite liegendem PKW. Die Gruppe führte die Aufgaben: Sicherung des PKW gegen weiteres kippen und die Befreiung des “Opfers” mit Technischem Rettungsgerät, routiniert durch, jedoch konnten wieder neue Erkenntnisse zu diesem Szenario gewonnen werden, die bei einem Ernstfall dazu beitragen, die Rettung schnell und präzise durchzuführen.

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